Nachhaltigkeit

Unser Bekenntnis zur Nachhaltigkeit haben wir uns durch die Zertifizierung nach ISO 14001:2015, dem international anerkannten Standard, bestätigen lassen. Das ist aber nur der Anfang: Unser Umweltengagement hat viele Facetten.

Unser Ansatz für nachhaltiges Design:

Wir glauben, dass es fünf wesentliche umweltrelevante Einflüsse auf unsere Entwürfe gibt:

  • CO2-Emissionen
  • Energieverbrauch
  • Wasserverbrauch
  • Biodiversität
  • Abfall

Diese Umweltauswirkungen sind untrennbar miteinander verbunden. Deshalb verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz mit unseren Bauherren und externen Fachplanern.

Wir verfügen über einen breiten Erfahrungshorizont beim Erzielen von BREEAM Excellent-Ratings und haben klar definierte Schritte zur Erfüllung der Vorgaben dafür entwickelt, die an jeden Standort angepasst werden können.

Wir tauschen uns gerne frühzeitig mit Kunden und Endnutzern aus, um ihre Wünsche zu formulieren und ein erfolgreiches BREEAM-Ergebnis zu gewährleisten.

Grundlegende Entscheidungen im Entwurfsprozess können einen wesentlichen Einfluss auf alle anderen Nachhaltigkeitsaspekte haben. Zum Beispiel kann die Ausrichtung eines Gebäudes enorme Auswirkungen auf die thermische Leistung haben, aber wenn sie in der Konzeptphase nicht berücksichtigt wurde, ist es im Nachhinein unmöglich, diesen Aspekt zu ändern. Ein ganzheitlicher Ansatz lässt diese Kriterien schon in die ersten Kostenmodelle einfließen, die somit Teil des Gebäudebudgets und nicht teure „Add-ons“ werden.

Wir stellen sicher, dass unser Weg zum „Excellent-Rating“ von Tag 1 an feststeht und während der gesamten Designentwicklung nicht aus den Augen gelassen wird. Dadurch werden nötige Kompromisse in der Gestaltung auf ein Minimum reduziert und es entsteht ein benutzerfreundliches, leistungsfähiges und ökonomisches Gebäude.

The National Welsh Sailing Academy: BREEAM Excellent

Das Design des 1600m² großen BREEAM Excellent-Gebäudes wurde deutlich vom Kontext und der Beziehung zur umgebenden Landschaft beeinflusst. Der Ansatz für grüne und nachhaltige Technologien sorgte für die Verwendung von lokalem Stein für die massiven Gabionenwände, von Holz und transluzentem Fassadenmaterial zur Reduzierung künstlicher Lichtquellen. Daneben wurden Photovoltaikmodule und Biomasse in die Bewirtschaftungsstrategie mit einbezogen.

Mirko Gabler ist eingetragener Energieeffizienzexperte für Wohngebäude. Mit seiner Hilfe können wir einen besonderen Fokus auf die Energieeffizienz bei Sanierungen, Umbauten und Neuplanungen von Wohngebäuden legen.

Biologische Vielfalt auf Schulgrundstücken

In jedem Bildungsprojekt haben wir im Entwurfsprozess bewusste Entscheidungen getroffen, mit denen die Verbesserung der Biodiversität durch die Einführung einer Reihe unterschiedlicher Lebensräume gefördert werden konnte. Sie bieten nicht nur ein interessantes und anregendes Umfeld für die Schüler sondern können auch zur Anschauung dienen und die Schüler ermuntern, hinauszugehen und die Natur zu erfahren, z. B.:

Wildblumenwiesen: Vielfältige Vegetationsstrukturen (z.B. Stängel, Blätter, Blüten, Samenstände) locken Tiere wie z.B. Bienen, andere Insekten und wirbellose Tiere an, die hier einen Lebensraum finden. Davon wiederum werden nahrungssuchende Vögel und Säugetiere anlockt.

Anpflanzung heimischer Hecken: Ein besonders wichtiger für heimische Tiere und Pflanzen. Hecken entlang von Feldgrenzen schaffen Wildtierkorridore und verbinden Grünflächen jenseits von Zaunlinien. Hecken wirken wie lineare Waldränder, die Schatten, Schutz und diverse Lebensraumnischen auf engstem Raum bieten. Sie sind für Vögel als Nistplätze von besonderem Wert.

Anpflanzung heimischer Bäume: Auf den Grundstücken werden überwiegend einheimische Arten von Bäumen gepflanzt, die für die Biodiversität von großem Wert sind, wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben und ihre Früchte reifen. Blühende und Früchte tragende Baumarten werden bevorzugt, da sie für Insekten im Sommer und Vögel im Winter wertvoll sind. Dazu gehört auch die Anpflanzung kleinerer heimischer Gehölze, die eine Vielzahl von Lebensräumen schaffen.

Vogel- und Fledermausboxen: Diese werden an Gebäuden und Bäumen angebracht.

Gemischte Strauchpflanzungen: Bevorzugt werden Arten, die aufgrund ihrer vielfältigen Strukturen und Lebensraumnischen einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität bilden (z.B. holzige Stämme, Laub in unterschiedlicher Höhe, Blüten, Samenstände, Beeren, Staudenpflanzen). Bei der Auswahl der  Gehölze wird auf lange Blühzeiten und / oder besonders frühe oder späte Blüte geachtet. Dies fördert die Insektenvielfalt in Zeiten, in denen das Pollen- und Nektarangebot knapp ist.

Bodensenken: Nachhaltige Siedlungswasserwirtschaft zur Schaffung saisonaler Feuchtgebiete und zum Schutz vor Überschwemmungen.

Ökologische Gutachten: Im Vorfeld der Standortentwicklung werden zunächst Habitatuntersuchungen durchgeführt, um die Ausgangsbedingungen zu ermitteln und die ökologischen Merkmale zu bestimmen, die in bestimmten Gebieten und deren Umgebung vorhanden sind (oder vorhanden sein könnten). Daraus ergeben sich Anforderungen und Auflagen für das jeweilige Projekt. Durch weitere Untersuchungen kristallisieren sich dann Empfehlungen für die Gestaltung heraus, um signifikante Auswirkungen auf wichtige ökologische Merkmale zu vermeiden. Stattdessen können Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität implementiert werden.

Teich- und Moorgarten: Auf dem Gelände der Q3-Academy wurde ein Teich gebaut. Dadurch gibt es jetzt eine erstaunlich hohe Anzahl und Vielfalt von verschiedenen Libellen- und Amphibien-Arten, z.B. Frösche, Molche und Kröten. Da in dem Teich keine Raubfische leben können sich hier besonders Molche ungehindert entwickeln und vermehren.

Geophyten in Rasen- und Wiesenstrukturen: Bekannte Schneeglöckchen- und Narzissen-Sorten, die typischerweise im Frühling für einen Farb- und Sinnenrausch sorgen, bieten abwechslungsreiche Vegetationsstrukturen sowie Pollen und Nektar zu Beginn der Saison.

Bewirtschaftungspläne: Diese werden erstellt, um die gewünschte biologische Vielfalt durch richtige Pflegemaßnahmen für viele Jahre zu erhalten.

Imker und Gärtner:

Für unsere direkte Umwelt haben wir in unserer Hauptniederlassung in Wellfield kleine Gartenparzellen angelegt und Bienenstöcke aufgestellt. In den zwölf Gartenparzellen werden erfolgreich Erdbeeren, Karotten, Tomaten, Paprika, Rote Beete, Kartoffeln, Zucchini und Kürbissen angebaut. Wir haben zudem zwölf Obstbäume, eine Mischung aus Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäumen gepflanzt. Unsere Bienenstöcke beherbergen über 20.000 Europäischen Honigbienen. Mehr als zwanzig Mitarbeiter haben eine Imkerausbildung absolviert, und trotz des britischen Wetters produzieren wir Honig für unser Team.

Das Geld, das wir durch den Verkauf der Produkte an unsere Mitarbeiter einnehmen, wird lokalen Wohltätigkeitsorganisationen gespendet. Unser Fokus liegt auf der Kultivierung von Pflanzen die helfen, Insektengemeinschaften und Schmetterlinge zu erhalten und Pollen für unsere Bienenpopulation liefern.