Invalidenstraße 120-121, Berlin

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Das denkmalgeschützte Gebäude Invalidenstraße 120-121 in Berlin-Mitte wurde 1911 errichtet und beherbergte zunächst das Hotel Baltic. Ab den 1950er Jahren wurde es als „Gästehaus der Gewerkschaften“ genutzt, seit den 1990er Jahren als Seniorenwohnheim. Zukünftig soll es als Bürogebäude mit ca. 450 Arbeitsplätzen dienen.

Ellis Williams Architects sind mit den Planungen, die für diese Nutzungsänderung nötig werden, beauftragt.

An der Kubatur und der äußeren Erscheinung des fünfgeschossigen, in massiver Bauweise errichteten Gebäudes sollen keine Veränderungen vorgenommen werden. Somit bleibt die Fassade aus Schlesischem Sandstein als markanter Blickpunkt in der Invalidenstraße erhalten.

Die Büroflächen werden über ein großzügiges Foyer im Erdgeschoss erschlossen. Von dort gelangt man entweder über eine Treppenanlage oder mit einem Aufzug in die einzelnen Geschosse.

Die flexible Umgestaltung wird sich in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden nach den Erfordernissen der zukünftigen Nutzung orientieren mit modernen großflächigen Büroeinheiten, Besprechungsräumen, Teeküchen und Sanitärbereichen. Im Untergeschoss ist neben nötigen Lagerräumen auch ein Fitnessbereich für die Mitarbeiter vorgesehen.

Im Erdgeschoss soll straßenseitig ein Café / Restaurant mit ca. 40 Sitzplätzen betrieben werden, das das Gebäude auch teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich machen wird.